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ZSL – Der Verein

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Mythos und Realität – Kunst und Wahnsinn zwischen Faszination und Ausgrenzung

Was ist eigentlich normal?

Donnerstag, 13. februar
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Kreuz+Quer
Haus der Kirche
Bohlenplatz 1

Erlangen

 

 

 

 

Die Kunst von psychiatrieerfahrenen Menschen fasziniert und irritiert bis heute. Faszinierend scheint die Frage, wie nahe Genie und Wahnsinn liegen, wie sehr Malereien von Psychiatriepatienten Aufschluss „über die Ursprünge des Produktiven“ (Rainer Maria Rilke) geben, ob darin die „Uranfänge der Kunst“ zu finden sind. Die andere Seite ist die Ausgrenzung: 1925 rief Andre Breton in seinem „Brief an die Chefärzte der Irrenanstalten“ zur Befreiung dieser „Gefangenen der Sensibilität auf. Die Wahnsinnigen sind die Opfer par excellence der Diktatur der Gesellschaft“. Das war 1925, und wie steht es heute?

Es wird die wechselvolle Geschichte der Kunst psychia-trieerfahrener Menschen vom letzten Jahrhundert bis heute dargestellt und wie sich die Dynamik von Faszination und Ausgrenzung des „Wahnsinnigen“ und „Verrückten“ gewandelt hat.

Dr. phil. Hans-Ludwig Siemen arbeitet als Psychoanalytiker und Psychotherapeut in eigener Praxis. Mitbegründer der „Wabe - Verein zur Wiedereingliederung psychisch kranker Menschen“, deren Vorsitzender er 20 Jahre war.

Bei Bedarf einer Gebärdendolmetscherin bitte bis zum 04.02. anmelden.
Kontakt: Johannes.Bretting@elkb.de

Wann: 13.02.2020 | Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Erlangen

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